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Implantate: Wer macht was?

Wer ein Zahnimplantat benötigt, bekommt diese Art Zahnersatz natürlich in seiner Zahnarztarztpraxis: Daran ist alles richtig. Trotzdem ist damit nicht abgedeckt, wer alles an einer implantatgetragenen Zahnersatz-Versorgung mitbeteiligt ist. Je nach Ausrichtung der Zahnarztpraxis kann eine oralchirurgische Praxis für den Teil der Arbeit einbezogen sein, die sich um Vorbereitung und Einsetzen des Implantates kümmert. In der Regel ebenfalls mit integriert in den Gesamtablauf ist auch das Zahntechnik-Labor, das die Zahnkrone fertigt, die abschließend auf die eingesetzte künstliche Zahnwurzel, das Implantat, aufgesetzt wird. Wie der Mundgesundheits-Informationsdienst proDente in einer aktuellen Mitteilung berichtet, erfordert die Herstellung von implantatgetragenem Zahnersatz ein sehr enges Zusammenspiel in Planung und Ausführung von zahnärztlichen und zahntechnischen Arbeits-Teilaufgaben. Das Zahntechnik-Labor ist zumeist auch für die Herstellung eines individuell ausgerichteten „Pfostens" zuständig, der das Verbindungsglied zwischen Implantat und Zahnkrone darstellt – und das, je nach Lage des Implantates und Aufgabe der Versorgung im Mund auch Neigungsprobleme ausgleichen muss. Heute laufen viele Abstimmungen zwischen Praxis und Labor über den Computer – das ermöglicht eine Feinabstimmung auch im Detail. Das Ergebnis ist jedenfalls immer: ein Unikat. Speziell für diesen einen Patienten.
proDente e.V./ Florian Hofmeister
Bildquelle: proDente e.V./ Florian Hofmeister